Gibson – der Dry Martini mit Perlzwiebel
Um die Herkunft des Gibson ranken sich zwei Legenden: Die bekanntere schreibt die Erfindung dem New Yorker Illustrator Charles Dana Gibson zu, dem ein Barkeeper des Players Club angeblich die Olive durch eine Perlzwiebel ersetzte. Die historisch besser belegte Spur führt jedoch in die 1890er Jahre zum Bohemian Club in San Francisco. Welche Version stimmt, ist bis heute ungeklärt – die Perlzwiebel als Garnitur ist es nicht.
Zutaten
- Dry Gin (60 ml): Plymouth Gin (klassisch weich) oder Boar Premium Dry Gin (kräftiger)
- 10 ml trockener Wermut
- Garnitur: 1–2 Cocktail-Perlzwiebeln
Zubereitung
- Gin und Wermut mit reichlich Eis im Rührglas verrühren.
- Abgeseiht in ein gekühltes Martini-Glas gießen.
- Mit Perlzwiebeln garnieren.
Fazit
Der weiche, leicht süßliche Plymouth Gin entspricht der historischen Rezeptur am ehesten; der würzigere Boar Premium Dry Gin gibt dem Gibson mehr Wacholderschärfe und Kontur.
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