Last Word – Detroiter Klassiker von 1916
Erstmals 1916 im Detroit Athletic Club dokumentiert, geriet der Last Word über Jahrzehnte fast in Vergessenheit, bis ihn ein Seattle-Barkeeper 2004 wiederentdeckte und damit eines der einflussreichsten Cocktail-Revivals der 2000er-Jahre auslöste. Die Formel aus vier exakt gleichen Teilen – Gin, Grüner Chartreuse, Maraschino, Limette – gilt seither als Vorlage für unzählige Varianten.
Zutaten
- Gin (22,5 ml): G'Vine Floraison Gin oder Nordes Atlantic Galician Gin
- 22,5 ml Grüner Chartreuse
- 22,5 ml Maraschino
- 22,5 ml frischer Limettensaft
Zubereitung
- Alle Zutaten mit Eis kräftig schütteln.
- Doppelt abgeseiht in eine gekühlte Cocktailschale gießen.
Fazit
Der aus Trauben destillierte, blumige G'Vine passt sich der Kräuterintensität des Chartreuse elegant an; der milde, mit Albariño-Trauben verfeinerte Nordes macht den kräuterlastigen Last Word insgesamt zugänglicher.
Weitere Gin-Cocktails
Martinez
Martinez – der Vorläufer des Dry Martini In den 1880er Jahren im Umfeld von San Francisco entstanden, gilt der Martinez unter…
Monkey Gland
Monkey Gland – schräg benannt, ernsthaft gemixt Harry MacElhone servierte den Drink in den 1920er Jahren in seiner Harry's New…
Paradise
Paradise – unterschätzter Klassiker der Prohibitionsära Der Paradise stammt aus den 1920er oder frühen 1930er Jahren und gehört…
Ramos Fizz
Ramos Fizz – der aufwendigste Fizz Klassiker aus New Orleans Henry C. Ramos erfand den Drink 1888 in New Orleans und war so…