Paradise – unterschätzter Klassiker der Prohibitionsära
Der Paradise stammt aus den 1920er- oder frühen 1930er-Jahren und gehört zur großen Familie kurzer, fruchtbrandbetonter Gin-Cocktails jener Zeit – ähnlich wie Angel Face oder White Lady, nur mit Orangensaft statt Zitrone und einem etwas geringeren Fruchtbrand-Anteil, was ihn zugänglicher und weniger streng macht.
Zutaten
- Gin (30 ml): The Duke Munich Dry Gin oder Windspiel Dry Gin
- 20 ml Aprikosenbrand (Apricot Brandy)
- 15 ml frischer Orangensaft
Zubereitung
- Alle Zutaten mit Eis kräftig schütteln.
- Doppelt abgeseiht in eine gekühlte Cocktailschale gießen.
Fazit
Der malzig-würzige The Duke passt gut zur Aprikosensüße; der kartoffelbasierte, feinherbe Windspiel bringt eine seidige Textur mit, die den Drink besonders rund macht.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Coupe-/Cocktailschalen
Boston Shaker Set
Jigger / Messbecher
Weitere Gin-Cocktails

Ramos Fizz
Aufwendigster aller Fizz-Klassiker – lange geschüttelt für cremige Textur aus Sahne, Eiweiß und Orangenblütenwasser.

Red Snapper
Die Gin-Original der Bloody Mary – botanische Würze statt neutralem Vodka, wärmend-herzhaft für kühlere Tage.

Ruby Fizz
Himbeersirup färbt diesen Eiweiß-Fizz rubinrot und verleiht ihm eine cremige Schaumkrone – festlich ganz ohne zusätzliche Garnitur.

Singapore Sling
Fruchtig-komplexe Kirschlikör-Ananas-Mischung, die bewusst wie reiner Fruchtsaft aussieht — Bar-Legende aus dem Raffles Hotel.

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