Bourbon Eggnog – der Südstaaten-Klassiker zu Weihnachten
Eggnog reicht als Getränkeform bis ins britische Mittelalter zurück, wurde aber vor allem in den amerikanischen Kolonien populär, wo Rum und später Bourbon leichter verfügbar waren als der teure Sherry der englischen Vorläufer. In den amerikanischen Südstaaten hat sich bis heute die Bourbon-Variante gehalten – dort gehört ein Glas Eggnog zur Weihnachtszeit fast so selbstverständlich wie der Truthahn.
Anders als viele andere Cocktails wird Eggnog traditionell in großen Mengen vorbereitet und über mehrere Stunden im Kühlschrank durchgezogen, bevor er serviert wird – hier als Rezept für ein einzelnes Glas.
Zutaten
- Bourbon (60 ml): Buffalo Trace Kentucky Straight Bourbon
- 90 ml Vollmilch
- 30 ml Sahne
- 1 Ei
- 15 ml Zuckersirup
- Garnitur: frisch geriebene Muskatnuss
Zubereitung
- Ei und Zuckersirup kräftig schaumig schlagen.
- Bourbon, Milch und Sahne dazugeben und mit Eis kräftig schütteln.
- Abgeseiht in ein Glas gießen und mit reichlich Muskatnuss bestreut servieren.
Fazit
Der Buffalo Trace bringt mit seinen Karamell- und Vanillenoten genau die Süße mit, die diesem cremigen Klassiker zusätzliche Tiefe gibt, ohne dass er in der Milch und Sahne untergeht – DER Weihnachtsdrink der amerikanischen Südstaaten.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Irish-Coffee-Gläser
Boston Shaker Set
Jigger / Messbecher
Weitere Whisky-Cocktails

Bourbon Milk Punch
Mild und samtig ganz ohne Ei, mit Vanille- und Muskatnuss-Note – traditionell serviert am Weihnachtsmorgen oder als Katerfrühstück.

Cranberry Whisky Smash
Kräftige Cranberrysäure gegen vollmundigen Bourbon, dazu Rosmarinwürze – deutlich weniger süß, als die rote Farbe vermuten lässt.

Gold Rush
Moderner Whiskey Sour ohne Eiweiß – Honigsüße statt Zuckersirup, schlicht und zugänglich, Vorlage für spätere Klassiker wie den Penicillin.

Hot Toddy
Honigsüß und zitronig gewärmt statt gemixt – Inbegriff des Herbst- und Wintergetränks, eher Grundprinzip als festes Rezept.

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