Die Besten · Gin

Die 10 besten Gins

Ausgewählt aus 96 getesteten Gins. Nur zwei Gins im gesamten Katalog stehen bei 5 von 5 Punkten — die Liste häuft deshalb bewusst nicht nur Einzelpunktzahlen, sondern bildet die stilistische und geografische Breite der Gin-Welt ab: acht Länder, von klassisch wacholderbetont bis radikal kräuterbetont.

  1. 01

    Monkey 47 Dry Gin

    ★★★★★★★★★★5/5Redaktionsbewertung

    Mit 47 Botanicals einer der komplexesten Gins überhaupt – und zu Recht eine von nur zwei 5/5-Bewertungen im gesamten Katalog. Wacholder bildet das kraftvolle Rückgrat, umspielt von Preiselbeere, Brombeere, Kardamom und Zimt, getragen von der vollen Trinkstärke von 47 % vol. Der lange, würzige Abgang macht ihn zum Referenzpunkt für alle, die wissen wollen, wie viel Tiefe ein Gin erreichen kann. Am besten mit einem zurückhaltenden Tonic, das mitreden darf, ohne zu übertönen.

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  2. 02

    Nordes Atlantic Galician Gin

    ★★★★★★★★★★5/5Redaktionsbewertung

    Ein Gin, der bewusst gegen den Strich bürstet: Statt Wacholder in den Vordergrund zu stellen, setzt der Nordés auf fruchtig-florale Weißwein-Anmutung, gelbe Früchte und eine salzig-maritime Nuance, die seine galicische Atlantikküste verrät. Rund, harmonisch und typisch New Western – ein Gin für alle, die Gin & Tonic nicht über Wacholderschärfe definieren wollen. Zusammen mit dem Monkey 47 die einzige 5/5-Bewertung des Katalogs, geschmacklich aber sein fast exaktes Gegenteil.

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  3. 03

    The Botanist Islay Dry Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    31 Botanicals, handgesammelt auf Islay – ein Gin, der botanische Komplexität ernst nimmt. Wacholder trifft auf eine Fülle floraler und grüner Noten von Minze bis Heidekraut, das Ergebnis ist kräuterig, leicht erdig und bemerkenswert vielschichtig. Der lange, elegante Abgang macht ihn zum Favoriten für alle, die einen Gin zum Erkunden suchen statt zum schnellen Trinken. Passt besonders gut zu zurückhaltenden Tonics, die den 31 Botanicals Raum lassen.

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  4. 04

    Tanqueray No. Ten Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Die Premium-Ausbaustufe des Hauses Tanqueray, benannt nach dem berühmten Brennkessel Nr. 10: frische ganze Zitrusfrüchte statt nur Schale, dazu eine feine Kamillennote und klarer Wacholder. Saftig, rund und mit weicher, fast cremiger Textur trotz kräftiger 47,3 % vol. – ein Gin, der zeigt, wie viel Eleganz in der klassischen London-Dry-Struktur steckt, wenn man bei den Zutaten keine Kompromisse macht. Ideal für alle, die Zitrusfrische lieben, ohne auf Wacholder-Rückgrat zu verzichten.

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  5. 05

    Gin Mare

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Der Pionier des mediterranen Gin-Stils: Statt Wacholder dominieren Basilikum, Rosmarin, Thymian und eine deutlich salzige Olivennote, während Valencia- und Sevilla-Orangen für Balance sorgen. Kräuterwürzig, herzhaft-trocken und durch die lange Zitrus-Mazeration angenehm rund statt scharf. Ein Gin, der Gin & Tonic komplett neu denkt – eher Aperitif als klassischer Longdrink. Wer wissen will, wie ein Gin ohne Wacholder-Dominanz funktionieren kann, bekommt hier die überzeugendste Antwort.

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  6. 06

    Four Pillars Rare Dry Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Australiens bekanntester Craft-Gin und ein Musterbeispiel dafür, wie viel Persönlichkeit ein Gin außerhalb Europas entwickeln kann: saftig-orangig mit warmer, marmeladiger Süße durch ganze destillierte Orangen, dazu Wacholder, Kardamom und eine wärmende Schärfe von tasmanischem Bergpfeffer. Kräftiger und fruchtiger als die meisten europäischen Stile, mit langem, würzig-fruchtigem Abgang. Für alle, die neugierig auf die Craft-Szene jenseits von Europa und Nordamerika sind.

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  7. 07

    Ki No Bi Kyoto Dry Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Kyotos erster Craft-Gin verbindet klassische London-Dry-Struktur mit japanischer Raffinesse: Yuzu und Sanshō-Pfeffer in der Nase, am Gaumen grüne Teebitterkeit vom Gyokuro und eine dezente florale Shiso-Note. Fein ziseliert statt kraftvoll, elegant statt laut – ein Gin, der zeigt, wie viel Nuance in wenigen, sehr präzise gewählten Botanicals stecken kann. Besonders für alle interessant, die Gin & Tonic auch als kulinarisches statt rein alkoholisches Erlebnis verstehen.

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  8. 08

    Hernö Swedish Excellence Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Skandinaviens bekanntester Gin und einer der eigenständigsten Vertreter im Katalog: harzig-wacholderbetont mit Vanille- und Konfitürennoten, dazu Piniennadeln und die für Nordics typischen Preiselbeeren, die selten außerhalb Skandinaviens in einem Gin auftauchen. Acht sorgfältig gewählte Botanicals ergeben ein stimmiges, unverwechselbar nordisches Gesamtbild mit langem, fruchtig-pfeffrigem Abgang. Für alle, die klassische Wacholderstruktur mit ungewöhnlichen Beerennoten kombiniert erleben wollen.

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  9. 09

    St. George Botanivore Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Der Name ist Programm: 19 Botanicals, gleichberechtigt statt hierarchisch eingesetzt, ergeben ein bemerkenswert ausgewogenes Profil aus hellen Zitrusnoten, Blütenaromen und würzigen Kräutern, mit Tiefe durch Kardamom, Ingwer und Sternanis. Weich und zugleich lebendig – ein Gin, der den Ruf von St. George Spirits als Pionier der amerikanischen Craft-Gin-Szene eindrucksvoll unterstreicht. Für alle, die einen Gin suchen, bei dem kein einzelnes Botanical die Show stiehlt.

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  10. 10

    Beefeater London Dry Gin

    ★★★★★★★★★★4,5/5Redaktionsbewertung

    Der Klassiker, an dem sich jeder London Dry Gin messen lassen muss: Wacholder und Koriander als Rückgrat, dazu Zitronen- und Orangenschale für Lebendigkeit und ein feiner erdiger Unterton von Süßholzwurzel und Mandel. Trocken, geradlinig und ohne aufdringliche Süße – ein Musterbeispiel für den Stil, seit Generationen kaum verändert. Der ideale Startpunkt für alle, die verstehen wollen, wie ein traditioneller London Dry Gin schmecken soll, bevor sie sich an die craftigeren Varianten dieser Liste wagen.

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