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Wissenswertes
Herkunft, Herstellung, Stile im Vergleich und Glaskunde – alles rund um Gin, Whisky, Rum, Tequila & Mezcal, Vodka und Cognac, das über die einzelne Flasche hinausgeht.
Gin

Die häufigsten Gin-Botanicals: Auswertung von 191 Gins
191 Gins im Zahlenvergleich: Wacholder fast überall, Koriander und Angelika im Kern, darüber hinaus entscheidet die Handschrift der Brennerei.

Barrel-Aged Gin: Wie Fassreifung den Charakter von Gin verändert
Wochen statt Jahre im Fass – eine kleine, wachsende Nische zeigt, was passiert, wenn Gin doch mit Holz in Kontakt kommt.

Gin-Botanicals im Detail: Die wichtigsten Aromageber von Wacholder bis Iriswurzel
Von der einzigen Pflichtzutat Wacholder bis zur jahrelang getrockneten Iriswurzel — jedes Botanical bringt eine eigene Geschichte und Aromatik mit.

Alkoholfreier Gin: Wie entstehen Gin-Alternativen ohne Alkohol?
Rechtlich darf keines dieser Produkte 'Gin' heißen – trotzdem steht die Kategorie inzwischen für über zwanzig eigene Etiketten im Katalog.

Gin bei Discountern: Was taugen Aldi, Lidl, Penny & Co.?
Discounter-Eigenmarken sind solide, aber im Sortiment wechselhaft — bekannte Marken bieten für wenig Aufpreis mehr Konstanz.

Gin: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Nicht der Gin, sondern Alkoholgehalt und vor allem die Zuckerlast des Tonics entscheiden über die Kalorienbilanz des Drinks.

Gin Tonic Rezept & Mischverhältnis: So gelingt der perfekte Drink
Kein starres Verhältnis, sondern ein Korridor zwischen 1:2 und 1:3 — Eis, Reihenfolge und Garnitur entscheiden mit.

Pink Gin: Vom Marine-Cocktail zum modernen Trend
Zwei Traditionen teilen nur den Namen: der historische Marine-Cocktail mit Angostura Bitter und der moderne, fruchtig-süße Erdbeer-Trend.

Sloe Gin: Der Schlehenlikör und seine englische Tradition
Rechtlich ein Likör, kein Gin — Schlehen werden erst nach dem ersten Frost mazeriert, was ihm seine herb-süße, milde Fruchtnote verleiht.

Welches Tonic Water passt zu welchem Gin?
Je zurückhaltender der Gin, desto zurückhaltender sollte das Tonic sein — die Grundregel richtet sich nach dem dominanten Botanical, nicht der Marke.

Genever: der holländische Ursprung des Gins
Malziger Moutwijn statt Neutralalkohol macht Genever zum eigenständigen Getränk, nicht zur bloßen Vorstufe des heutigen Gins.

Navy Strength Gin: Warum 57 % vol.?
57 % vol. sind kein Marketing, sondern das Erbe des Schießpulver-Tests der Royal Navy – zum Markennamen wurde der Wert erst 1993 durch Plymouth.

New Western Dry Gin erklärt
Wacholder als einer unter vielen gleichberechtigten Botanicals statt Hauptdarsteller – die 2006 von Ryan Magarian geprägte 'botanische Demokratie'.

Old Tom Gin: der süße Gin vor der Prohibition
Die sanft gesüßte Brücke zwischen malzigem Genever und trockenem London Dry – Namensgeber des Tom Collins und einst Basis des Martinez.

Wie wird Gin hergestellt? Vom Neutralalkohol zur Flasche
Keine Fassreifung nötig — Charakter entsteht allein durch Botanicals und Destillation, gestaffelt in drei EU-Rechtskategorien mit steigenden Anforderungen.

Die zeitlose Faszination des Gins: Eine Reise durch Geschmack und Geschichte
Vom niederländischen Medizinschnaps über die Londoner Gin Craze bis zum Coffey Still und der heutigen Craft-Gin-Renaissance.

Klassische Gins
London Dry Gin ist ein rechtlich geschütztes Verfahren, nicht die Herkunft — streng wacholderbetont, der Maßstab für alle New-Western-Gins.

Mediterrane Gins
Basilikum, Rosmarin und Oliven verdrängen den Wacholder in den Hintergrund — mediterrane Gins schmecken herzhaft-kräuterig statt klassisch trocken.

Gin-Kategorien in der EU: Was Gin, Destillierter Gin und London Dry unterscheidet
Gin ist nicht gleich Gin: Die EU kennt drei Kategorien mit unterschiedlich strengen Regeln. Was Compound Gin bedeutet und warum London Dry kein Ort ist.

Tonic Water erklärt: Chinin, Süße und Kohlensäure im Gin Tonic
Chinin, Zucker oder Süßstoff, feine oder grobe Perlage, neutral oder aromatisiert: Die vier Stellschrauben, die ein Tonic Water für den Gin Tonic prägen.

Gin-Cocktail-Klassiker: Martini, Negroni, Gimlet und Tom Collins – was Gin im Mix leistet
Vier Klassiker, vier Rollen für den Gin: Proportionen, Herkunftslegenden, passende Stile und warum Verdünnung und frischer Wermut den Unterschied machen.
Whisky: Grundlagen

Cask Strength und Proof erklärt: Was Fassstärke bedeutet und wie man Proof in Vol.-% umrechnet
Warum Cask-Strength-Whisky oft über 55 % vol. liegt, woher der Pulvertest hinter 57,1 % kommt und was 100 Proof in den USA und in Großbritannien bedeutet.

Irish Whiskey erklärt: Pot Still, Dreifachdestillation und die vier Kategorien
Irish Whiskey ist nicht automatisch dreifach destilliert – was die Vorschriften wirklich festlegen und wie Pot Still, Malt, Grain und Blend sich unterscheiden.

Spirituosen richtig lagern: Wie lange hält sich eine offene Flasche?
Hochprozentiges verdirbt kaum, verliert aber Aroma: wie Füllstand, Licht, Wärme und Verschluss entscheiden, wie lange eine geöffnete Flasche gut bleibt.

Whisky richtig verkosten: Nosing, Gaumen, Abgang und die Frage nach dem Wasser
Farbe, Nase, Gaumen, Abgang: wie eine strukturierte Whisky-Verkostung abläuft, wann Wasser hilft und warum die Reihenfolge mehrerer Whiskys zählt.

Whisky-Geschmack nach Region: Auswertung von 453 Verkostungen
453 Verkostungen im Regionsvergleich: Rauch fast nur von Islay, den Inseln und Campbeltown, Süße und Frucht aus Speyside und Highlands, Holz aus Bourbon.

Die Geschichte des Whiskys: Vom mittelalterlichen "Uisge Beatha" zur globalen Industrie
Vom klösterlichen Destillat im mittelalterlichen Schottland über Schmuggel, Steuergesetze und eine französische Pflanzenkrankheit bis zur globalen Whisky-Industrie von heute.

Whisky: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Nicht die Marke, sondern Trinkstärke, Menge und bei Mixgetränken vor allem der Mixer entscheiden über die Kalorienbilanz eines Whisky-Drinks.

NAS-Whisky: Warum immer mehr Abfüllungen ganz ohne Altersangabe auskommen
Kein Mindestalter auf dem Etikett heißt nicht automatisch jünger oder schlechter – aber die Geschichte hinter NAS-Whisky ist komplizierter, als es scheint.

Wie wird Whisky hergestellt? Vom Malz zum Fass
Aus Gerste, Wasser und Hefe wird über Malz, Maische und zwei Brenndurchgänge ein klares Destillat – erst das Fass macht daraus Whisky.

Whisky-Fassreifung erklärt: Sherry Cask, Bourbon Cask & Fassstärke
Warum ein Whisky aus Taiwan in wenigen Jahren reift, wofür ein Fass wirklich gut ist – und was hinter Cask Strength und Single Cask tatsächlich steckt.

Whisky für Einsteiger: Der große Guide
Vom richtigen Glas über die Wasserfrage bis zur Lagerung angebrochener Flaschen – der pragmatische Einstieg in die Welt des Whiskys.

Whisky-Sorten im Überblick: Scotch, Bourbon, Rye & Co.
Sechs Whisky-Kategorien, sechs unterschiedliche Gesetzeswerke – von Mais-Mindestanteilen bis zur strittigen Frage, was 'japanischer Whisky' eigentlich sein darf.

Welches Glas ist am besten für Single Malt Whisky geeignet?
Das tulpenförmige Glencairn-Glas hat sich als Standard etabliert, weil sein schmaler Hals die Aromen bündelt und Duftnuancen konzentriert.

Sherryfässer im Whisky: Oloroso, Pedro Ximénez und Fino
Sherry Cask klingt nach spanischem Keller, meint aber oft etwas anderes. Welche Sherrytypen im Whisky landen, wie Seasoning funktioniert und was Etiketten verraten.

Canadian Whisky erklärt: Warum Roggen im Namen steckt und Blending alles ist
Canadian Whisky heißt oft Rye, enthält aber nicht zwingend viel Roggen. Was das Regelwerk festlegt, wie Base und Flavouring Whisky zusammenspielen und wo der Unterschied zu Bourbon liegt.

Whisky oder Whiskey? Woher die zwei Schreibweisen kommen und wann welche richtig ist
Mit „e“ oder ohne? Die Schreibweise verrät meist die Herkunft, aber nicht immer: Etymologie, Länderregeln, Rechtslage und die Ausnahmen von Dickel bis Maker's Mark.

Small Batch, Single Barrel, Single Cask: Was diese Etikettenbegriffe bedeuten – und was nicht
Small Batch klingt nach Handwerk, Single Barrel nach Exklusivität – doch rechtlich sind beide Begriffe in den USA offen. Was Hersteller darunter verstehen und was ein Single Cask heißt.

Angel's Share und Klima: Warum Whisky in Kentucky, Schottland und Indien unterschiedlich schnell reift
Ein Jahr im Fass ist nicht überall gleich: Verdunstung, Lagerposition und Klima erklären, warum 3 Jahre Tropen etwas anderes sind als 3 Jahre Schottland.
Whisky: Scotch

Campbeltown Whisky: Geschichte, Stil und die drei verbliebenen Brennereien
Campbeltown ist die kleinste Scotch-Region und war einst die Whisky-Hauptstadt der Welt – ein Blick auf Niedergang, Wiederaufstieg und Stil.

Grain Whisky und Blended Scotch: Wie Blends entstehen
Hinter jedem Blend steckt eine Säulenbrennerei und ein Blender, der Dutzende Komponenten kombiniert: Technik, Zahlen und Marken im Überblick.

Kühlfiltrierung und Naturfarbe: Was „non chill-filtered“ und „natural colour“ wirklich bedeuten
Trübung durch Fettsäureester, Filter bei Kälte, Zuckerkulör im Glas: was hinter den beliebten Etikett-Hinweisen steckt und was der Streit darum wert ist.

Scotch Whisky Regulations: Was auf dem Etikett stehen darf (Single Malt, Blended Malt, Single Grain & Co.)
Single Malt, Blended Malt, Single Grain: Fünf Begriffe sind gesetzlich definiert, Wörter wie Pure Malt verboten – so liest man ein Scotch-Etikett richtig.

Die Scotch-Whisky-Regionen im Überblick: Speyside, Highlands, Lowlands, Islay & Campbeltown
Fünf Namen sind per Verordnung geschützt, eine sechste Region nicht: ein Überblick über Rechtsstatus, Charakter und Grenzen der Regionseinteilung.

Getorfter Whisky erklärt: Was Phenol-ppm wirklich über den Rauchgeschmack aussagen
Warum ein 55-ppm-Whisky nicht doppelt so rauchig schmeckt wie ein 25-ppm-Whisky – und was ppm überhaupt genau misst.

Single Malt vs. Blended Whisky: Der Unterschied
Individueller Destillerie-Charakter gegen verlässliche Zugänglichkeit — beide Whisky-Kategorien haben ihre Berechtigung, keine ist grundsätzlich besser.

Speyside vs. Islay: Whisky-Stilvergleich
Speysides fruchtig-sherrygeprägte Eleganz gegen Islays torfig-maritime Wucht — zwei durch Geographie und Tradition geprägte Gegenpole des Scotch.

Highlands-Whisky: Die größte Scotch-Region und ihre Stile
Die Highlands sind die größte Scotch-Region und stilistisch die uneinheitlichste: Grenze, Unterregionen und die Tendenzen, die sich tatsächlich belegen lassen.

Islay Whisky: Brennereien, Torf und Stil der Whiskyinsel
Zehn Brennereien auf einer Insel und drei Stilrichtungen: Wo der Rauch herkommt, wer ihn bewusst weglässt und woran man das auf der Flasche erkennt.

Schottische Inseln: Whisky von Orkney bis Arran
Von der Orkney-Heide bis zur Salzgischt von Skye: Was Inselbrennereien verbindet, warum es keine geschützte Region gibt und wie verschieden die Stile sind.

Independent Bottler: Wie Abfüller und Eigenmarken Whisky zugänglich machen
Gordon & MacPhail, Signatory, Douglas Laing und Co.: Wie unabhängige Abfüller arbeiten, warum manche Flaschen keinen Brennereinamen tragen und wie man das Etikett liest.

Speyside-Whisky: Region, Stil und warum hier so viele Brennereien stehen
Die Speyside ist die dichteste Whiskyregion Schottlands und stilistisch breiter als ihr Ruf: Grenzen, Geschichte der Brennereidichte und Ausnahmen vom Fruchtklischee.

Lowlands-Whisky: Leicht, grasig und oft dreifach destilliert
Leicht, grasig, dreifach destilliert: Was an diesem Lowland-Bild stimmt, wie die Region fast verschwand und warum sie heute vielseitiger ist als ihr Ruf.
Whisky: USA

Straight, Bottled-in-Bond und Altersangaben: Was amerikanische Etiketten verraten
Zwei Jahre, vier Jahre, 100 Proof: Welche Begriffe auf amerikanischen Flaschen wirklich Regeln bedeuten und welche nur gut klingen.

Bourbon: Die gesetzlichen Regeln und die größten Mythen
Mais, neue Fässer, keine Zusätze: Die Bundesregeln sind kurz, die Mythen drumherum lang – von Kentucky-Pflicht bis Mindestreife.

Rye Whiskey: Geschichte, Gesetz und das große Comeback
Einst Amerikas Whiskey Nummer eins, dann fast verschwunden: Wie Roggen über Cocktailbars zurück in die Regale fand.

Tennessee Whiskey und der Lincoln County Process
Ein Gesetz, ein Holzkohlefilter und ein Landkreis, der den Prozess nicht mehr beherbergt: Was Tennessee Whiskey rechtlich von Bourbon trennt.

Mash Bill beim Bourbon: Wie das Getreiderezept aus Mais, Roggen, Weizen und Gerste den Stil prägt
Mindestens 51 % Mais, der Rest ist Rezeptsache: Warum Roggen, Weizen und Gerstenmalz aus demselben Gesetz sehr verschiedene Bourbons machen.
Whisky: Japan

Die Geschichte des japanischen Whiskys: Von Yamazaki bis zur Weltspitze
Zwei Pioniere, ein schottisches Vorbild und ein Bruch 1934: der Weg des japanischen Whiskys von der ersten Brennerei bis zur weltweiten Knappheit.

Was darf sich „Japanese Whisky“ nennen? Die neuen Etikettenregeln
Reifung, Brennerei und Abfüllung in Japan: die Regeln des Branchenverbands JSLMA im Detail und die Frage, wen sie überhaupt binden.

Highball und Mizuwari: Wie man japanischen Whisky trinkt
In Japan wird Whisky oft verdünnt und zum Essen getrunken: Technik, Mischverhältnisse und passende Blends für Highball und Mizuwari.

Mizunara-Eiche: Das Holz, das japanischen Whisky prägt
Krumm gewachsen, porös und langsam: warum die japanische Eiche Mizunara Fassbauer fordert und Whisky Sandelholz- und Weihrauchnoten schenkt.
Whisky: Deutschland

Deutsche Whisky-Brennereien im Überblick: Von Slyrs bis St. Kilian
Sieben Namen aus einer Szene mit rund 300 Brennereien: wo sie sitzen, seit wann es Whisky gibt und was sie unterscheidet.

Deutscher Whisky: Geschichte und Pioniere
Lange war Whisky in Deutschland ein Importprodukt – dann begannen Obstbrenner und Quereinsteiger, Getreide ins Fass zu legen. Ein Überblick mit belegten Daten.

Was ist "deutscher Whisky"? Rechtsrahmen und Etikett
Es gibt kein deutsches Whisky-Gesetz – nur EU-Recht. Was die Verordnung vorschreibt, was 'Single Malt' bedeutet und warum 'Glen' vor Gericht scheiterte.

Dinkel, Roggen, Gerste: Getreide und Fässer im deutschen Whisky
Von Dinkel und Emmer aus eigenem Anbau bis zu neuer amerikanischer Eiche und Süßweinfässern – wie vielfältig die Rohstoffe deutscher Brennereien sind.
Rum

Overproof-Rum erklärt: Wenn Rum mehr als 50 Prozent hat
Zwischen 50 und 80 Prozent: Overproof ist keine geschützte Kategorie, sondern eine Stärkeklasse – mit Navy-Geschichte, Jamaika-Funk und klaren Sicherheitsregeln.

Die Geschichte des Rums: Vom Zuckerrohr der Kolonialzeit zur globalen Genussspirituose
Vom karibischen Zuckerrohranbau des 17. Jahrhunderts über Grog und Bacardi bis zur heutigen Craft-Rum-Bewegung – die Geschichte einer Spirituose, die eng mit der Kolonialgeschichte verbunden ist.

Rum: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Zwischen einem einfachen Rum Soda und einer Piña Colada liegen bei vergleichbarer Rummenge mehrere Hundert Kilokalorien Unterschied – entscheidend ist fast immer der Mixer.

Rum-Fassreifung erklärt: Ex-Bourbon-, Ex-Sherry- und lokale Eichenfässer im Vergleich
Nicht das Klima allein prägt den Rum im Glas – welches Fass vorher etwas ganz anderes enthielt, ist mindestens ebenso entscheidend.

Rum-Klassifikation im Vergleich: Warum es (anders als bei Whisky oder Cognac) keinen einheitlichen Standard gibt
Bei Whisky und Cognac regelt ein einziges Gesetz, was auf dem Etikett stehen darf – bei Rum entscheidet das oft jedes Erzeugerland für sich.

Solera-System bei Rum: Was die Altersangabe auf dem Etikett wirklich bedeutet
Eine große Zahl auf dem Etikett verspricht jahrzehntelange Reife – tatsächlich sagt sie beim Solera-System oft etwas ganz anderes aus, als die meisten Käufer annehmen.

Wie trinkt man Rum richtig? Pur, on the Rocks oder gemixt
Nicht jeder Rum gehört pur ins Glas – Reifegrad, Glaswahl und Serviertemperatur entscheiden, ob ein Rum als Sipping-Spirituose oder als Cocktail-Basis glänzt.

Wie wird Rum hergestellt? Von Zuckerrohr zum fertigen Rum
Vier Produktionsschritte entscheiden, ob am Ende ein leichter Cocktail-Rum oder ein intensiver, funkiger Tropfen im Glas landet.

Karibische Rum-Regionen im Vergleich
Von Jamaikas funkiger Intensität bis Martiniques grasigem Rhum Agricole — Herkunft und Brennverfahren prägen den Rum-Stil stärker als jede Marke.

Rum-Kategorien: Weißer, Goldener und Dunkler Rum sowie Rhum Agricole
Farbe verrät bei Rum kaum etwas über Qualität — entscheidend sind Ausgangsstoff, Brennverfahren und tatsächliches Reifealter.

Zucker im Rum: Dosage, Spiced Rum und wie man Zusätze erkennt
20 Gramm pro Liter erlaubt die EU bei Rum, andere Länder regeln es anders. Was Dosage ist, warum Spiced Rum „Spirit Drink“ heißen kann und was Dichtetests aussagen.

Jamaika-Rum: Pot Still, Ester und das Marks-System
Dunder, wilde Gärung und Retorten-Brennblasen: Wie Jamaikas Rums zu ihrem Funk kommen, was „Marks“ über Ester verraten und was die Herkunftsangabe regelt.

Rum aus Lateinamerika: Der spanische Stil von Kuba bis Guatemala
Leicht gebrannt, im Fass abgerundet, oft per Solera gereift: Wie der kubanische Ron-Stil Lateinamerika prägte und welche Gesetze von Venezuela bis Panama gelten.
Tequila & Mezcal

Tequila-Regionen: Los Altos (Highlands) und El Valle (Lowlands) im Vergleich
Rote Lehmböden im Hochland, Vulkanerde im Tal von Tequila – doch wie viel der Region schmeckt man im Blanco wirklich, und was ist Marketing-Vereinfachung?

Die Geschichte des Tequilas: Vom Pulque der Azteken zur Denominación de Origen
Vom fermentierten Agavengetränk der Azteken über die ersten Brennlizenzen in Jalisco bis zur gesetzlich geschützten Herkunftsbezeichnung und der heutigen Premium-Welle.

NOM-Nummern bei Tequila erklärt: Was die Zahl auf dem Etikett wirklich verrät
Hunderte Tequila-Marken, aber nur rund 150 zertifizierte Brennereien – die vierstellige NOM-Nummer auf dem Etikett zeigt, wer wirklich dahintersteckt.

Mezcal-Kategorien: Joven, Reposado, Añejo – und die drei Herstellungsklassen
Bei Mezcal entscheidet nicht nur die Fassreifung über die Kategorie, sondern zuerst die Frage, wie traditionell gebrannt wurde.

Tequila für Einsteiger: 100% Agave, Mixto und die häufigsten Fehler
Der wichtigste Satz auf jedem Tequila-Etikett steht oft klein gedruckt – und entscheidet mehr über die Qualität als Marke oder Preis.

Tequila: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Pur betrachtet ist Tequila kalorisch unauffällig – erst der gewählte Mixer entscheidet, ob daraus ein leichter oder ein schwerer Drink wird.

Tequila und Mezcal richtig trinken: Gläser, Rituale und der Salz-Limetten-Mythos
Der Salz-Limetten-Shot ist jüngere Bar-Erfindung, nicht mexikanische Tradition – wie Tequila und Mezcal eigentlich getrunken werden.

Agaven für Tequila und Mezcal: Blue Weber, Espadín & Co. im Überblick
Eine einzige Pflichtsorte für Tequila, mehr als dreißig zugelassene Arten für Mezcal – und mittendrin Wildagaven, die bis zu 35 Jahre zum Reifen brauchen.

Mezcal vs. Tequila: Warum jeder Tequila im Grunde ein Mezcal ist, aber nicht umgekehrt
Eine Agave, zwei Herkunftsbezeichnungen – und ein Satz, der in Bars gerne fällt, aber nur mit Einschränkungen stimmt.

Tequila-Kategorien: Blanco, Reposado, Añejo & Extra Añejo im Vergleich
Nicht die Farbe, sondern die gesetzlich geregelte Fassreifung bestimmt, in welche Tequila-Kategorie eine Flasche gehört.

Wie werden Tequila und Mezcal hergestellt? Von der Agave zum Agavendestillat
Dieselbe Pflanze, zwei völlig unterschiedliche Spirituosen: Warum Mezcal raucht und Tequila nicht.

Tequila-Cocktails: Margarita, Paloma und welcher Tequila in den Shaker gehört
Drei Zutaten, viel Wirkung: Warum Blanco die Standardwahl für Margarita und Paloma ist, wann Reposado passt und wo Mezcal den Ton ändert.
Vodka

Vodka richtig trinken: eiskalt, pur oder gemixt?
Ob Vodka eiskalt aus dem Gefrierfach oder gekühlt im Cocktail überzeugt, hängt von Qualität, Glas und Mixer ab – ein Überblick über Serviertipps und Klassiker.

Die Geschichte des Vodkas: Von Osteuropa in die ganze Welt
Zwischen Polen und Russland umstritten, durch eine Revolution fast ausgelöscht und durch einen Cocktail in Amerika neu erfunden – die Geschichte des Vodkas ist wechselvoller als sein klarer Charakter vermuten lässt.

Vodka bei Discountern: Was taugen Aldi, Lidl, Penny & Co.?
Discounter-Eigenmarken sind neutral und preiswert, bekannte Billigmarken bieten mehr Konstanz – und Premium-Vodka bleibt dem Fachhandel vorbehalten.

Kohlefiltration bei Vodka erklärt: Mythos und Technik hinter der "siebenfachen Filtration"
Eine hohe Filtrationszahl auf dem Etikett sagt für sich genommen wenig aus – entscheidend sind Rohstoff und Destillation, nicht die Anzahl der Durchläufe.

Vodka Martini: Shaken or Stirred? Die Wissenschaft hinter dem perfekten Drink
Zwischen Fleming-Legende und echter Barphysik liegt beim Vodka Martini mehr Nuance, als die berühmten vier Worte vermuten lassen.

Vodka vs. Gin: Warum aus fast demselben Rohstoff zwei so unterschiedliche Spirituosen entstehen
Bis kurz vor der Botanical-Zugabe können Vodka und Gin aus praktisch demselben Fass stammen – danach trennen sich ihre Wege radikal.

Vodka-Herkunftsländer im Vergleich: Russland, Polen, Skandinavien & Frankreich
Getreide, Kartoffel oder Traube, robust oder makellos neutral: Woher ein Vodka stammt, verrät oft mehr über seinen Charakter als jede Flaschenform.

Vodka: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Nicht die Spirituose selbst, sondern Alkoholgehalt, Trinkmenge und vor allem der Mixer entscheiden über die Kalorienbilanz eines Vodka-Drinks.

Vodka-Sorten im Überblick: Getreide, Kartoffel & mehr
Weizen, Roggen, Kartoffel oder Traube: Der Rohstoff prägt Textur und Charakter eines Vodkas stärker, als die vermeintliche Neutralität der Kategorie vermuten lässt.

Wie wird Vodka hergestellt? Vom Rohstoff zum reinen Destillat
Nicht der Rohstoff, sondern die konsequente Entfernung seines Charakters macht Vodka rechtlich überhaupt erst zu Vodka.

Aromatisierter Vodka erklärt: Was „Flavoured“ rechtlich bedeutet und wie die Aromen ins Glas kommen
Ein Vodka mit Zitronen- oder Kräutergeschmack ist rechtlich eine eigene Kategorie: Aromen sind erlaubt, Zucker nur unterhalb der Likör-Grenze von 100 g pro Liter.
Cognac

Brandy-Arten im Überblick: Weinbrand, Brandy de Jerez, Metaxa, Calvados und Co.
Hinter dem Wort Brandy stehen sehr verschiedene Spirituosen: von der Solera-Reifung in Jerez über deutschen Weinbrand bis zum normannischen Apfelbrand.

Calvados erklärt: Apfelbrand aus der Normandie, AOC-Stufen und Altersangaben
Drei Appellationen, Äpfel und Birnen, Kolonne oder Doppelbrand: Was einen Calvados ausmacht und wie sich die Altersangaben auf dem Etikett lesen lassen.

Die großen Cognac-Häuser im Vergleich: Hennessy, Martell, Rémy Martin, Courvoisier & Co.
Vier Häuser dominieren den Cognac-Markt, doch Gründungsgeschichte, Eigentümerstruktur und Hausstil unterscheiden sich zwischen Hennessy, Martell, Rémy Martin und Courvoisier erheblich.

Cognac: Kalorien & Alkoholgehalt im Überblick
Pur betrachtet kommen die Kalorien eines Cognacs fast vollständig aus dem Alkohol selbst – erst im Cocktail mit Likör verändert sich die Bilanz deutlich.

Die Geschichte des Cognacs: Von der Weinnot im 17. Jahrhundert zum Weltprodukt
Aus einem sauren Landwein, der die lange Seereise nicht überstand, wurde über vier Jahrhunderte eine der bekanntesten Spirituosen der Welt.

Cognac richtig genießen: Glas, Temperatur und die Sache mit dem Eiswürfel
Das klassische Ballonglas gilt unter Experten längst nicht mehr als letztes Wort – gerade bei altem XO-Cognac hat ein schlankeres Glas die Nase vorn.

Cognac vs. Whisky: Gemeinsamkeiten und Unterschiede zweier klassischer Fassspirituosen
Beide reifen in Eichenfässern und tragen strenge Herkunftsschutzregeln – trotzdem trennt Cognac und Whisky schon der Grundstoff im Fass fundamental.

Cognac vs. Armagnac: Zwei französische Weinbrände im Vergleich
Beide reifen in französischer Eiche und tragen dieselben Altersklassen im Namen – trotzdem trennt Cognac und Armagnac mehr, als das gemeinsame Etikettenvokabular vermuten lässt.

Cognac-Klassifikation erklärt: VS, VSOP, XO & Co.
VS, VSOP und XO sind keine Marketingbegriffe, sondern gesetzlich fixierte Altersklassen – 2018 wurde die Latte bei XO deutlich höher gelegt.

Die Crus der Cognac-Region: Grande Champagne, Petite Champagne & Co.
Sechs konzentrische Zonen mit unterschiedlichen Böden bestimmen, wie schnell ein Cognac reift und wie fein sein Aroma wird – Kreideboden gilt als das Maß aller Dinge.

Wie wird Cognac hergestellt? Von der Traube zum Fass
Eine Rebsorte, die als Wein kaum jemand trinken würde, wird per Doppel-Destillation und jahrelanger Eichenfassreifung zu einer der edelsten Spirituosen der Welt.