Rosita – der Negroni mit Tequila statt Gin
Die Rosita ist ein naher Verwandter des Negroni, bei dem der Gin durch Tequila ersetzt wird. Ihre genaue Herkunft ist nicht eindeutig belegt, sie wird aber häufig den 1970er-Jahren in den USA zugeordnet, einer Zeit, in der Barkeeper begonnen hatten, klassische Formeln mit anderen Basisspirituosen durchzuspielen. Statt eines einzelnen Wermuts kommen bei der Rosita sowohl ein roter als auch ein trockener Wermut zum Einsatz, was dem Drink zusätzliche Tiefe gibt.
Zutaten
- Tequila Reposado (30 ml): Clase Azul Reposado
- 30 ml Campari
- 30 ml roter Wermut
- 30 ml trockener Wermut
Zubereitung
- Alle Zutaten mit Eis in ein Rührglas geben.
- Gut rühren, bis das Glas kalt beschlagen ist.
- Auf einen großen Eiswürfel abseihen und mit Orangenzeste servieren.
Fazit
Die Rosita ist bittersüß und dicht wie ein Negroni, wirkt durch die Agavennote des Tequila aber etwas erdiger. Das macht sie zu einem passenden Digestif für kühlere Abende. Der Clase Azul Reposado bringt mit seiner achtmonatigen Fassreife genug Süße und Rundheit mit, um gegen Campari und die beiden Wermuts zu bestehen.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Tumbler-Gläser
Rührglas mit Barlöffel
Jigger / Messbecher
Weitere Tequila- & Mezcal-Cocktails

Siesta
Bitter-herber Tequila-Sour mit Campari, Grapefruit und Limette — komplexer als ein einfacher Paloma.

Spiced Tequila Cider
Warmer, gewürzter Apfelcider mit Zimt und Sternanis, durch gereiften Tequila mild und karamellig — mexikanisch inspirierte Glühwein-Alternative.

Tequila Old Fashioned
Vanille- und Karamellnoten eines gereiften Añejo ersetzen den Whiskey-Charakter — herbstlich-warmer Old-Fashioned-Twist.

Tequila Sunrise
Fruchtig-süßer Orangen-Longdrink mit einlaufender Grenadine, die am Glasboden einen Sonnenaufgang zeichnet.

Tequila-Kategorien: Blanco, Reposado, Añejo & Extra Añejo im Vergleich
Nicht die Farbe, sondern die gesetzlich geregelte Fassreifung bestimmt, in welche Tequila-Kategorie eine Flasche gehört.

Tequila für Einsteiger: 100% Agave, Mixto und die häufigsten Fehler
Der wichtigste Satz auf jedem Tequila-Etikett steht oft klein gedruckt – und entscheidet mehr über die Qualität als Marke oder Preis.

NOM-Nummern bei Tequila erklärt: Was die Zahl auf dem Etikett wirklich verrät
Hunderte Tequila-Marken, aber nur rund 150 zertifizierte Brennereien – die vierstellige NOM-Nummer auf dem Etikett zeigt, wer wirklich dahintersteckt.