Siesta – Katie Stipes Tequila-Sour
Die Siesta wurde um 2005 von der Barkeeperin Katie Stipe in der Flatiron Lounge in New York entwickelt. Der Drink gilt als eine Art Tequila-Variante des Paloma-Grundgedankens, kombiniert aber zusätzlich Campari mit frischem Grapefruit- und Limettensaft sowie einer kleinen Menge Agavendicksaft. Damit zählt die Siesta heute zu den bekannteren modernen Tequila-Cocktails, die regelmäßig in Cocktailbüchern und auf Barkarten auftauchen.
Zutaten
- Tequila Blanco (45 ml): Fortaleza Blanco
- 20 ml Campari
- Saft einer halben Grapefruit
- Saft einer halben Limette
- 10 ml Agavendicksaft
Zubereitung
- Alle Zutaten mit Eis in einen Shaker geben.
- Kräftig schütteln, bis der Shaker kalt beschlagen ist.
- Abseihen und in eine gekühlte Cocktailschale geben.
Fazit
Die Siesta verbindet die bittere Note von Campari mit der Säure von Grapefruit und Limette und wirkt dadurch komplexer als ein einfacher Paloma. Der Fortaleza Blanco mit seiner kräftigen Agavennote und deutlichen Würze hält gegen Campari und die beiden Zitrusfrüchte gut dagegen.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Coupe-/Cocktailschalen
Boston Shaker Set
Jigger / Messbecher
Weitere Tequila- & Mezcal-Cocktails

Spiced Tequila Cider
Warmer, gewürzter Apfelcider mit Zimt und Sternanis, durch gereiften Tequila mild und karamellig — mexikanisch inspirierte Glühwein-Alternative.

Tequila Old Fashioned
Vanille- und Karamellnoten eines gereiften Añejo ersetzen den Whiskey-Charakter — herbstlich-warmer Old-Fashioned-Twist.

Tequila Sunrise
Fruchtig-süßer Orangen-Longdrink mit einlaufender Grenadine, die am Glasboden einen Sonnenaufgang zeichnet.

Tommy's Margarita
Trockener und agavenbetonter als die klassische Margarita — Limette und Agavendicksaft statt Orangenlikör.

Tequila-Kategorien: Blanco, Reposado, Añejo & Extra Añejo im Vergleich
Nicht die Farbe, sondern die gesetzlich geregelte Fassreifung bestimmt, in welche Tequila-Kategorie eine Flasche gehört.

Wie werden Tequila und Mezcal hergestellt? Von der Agave zum Agavendestillat
Dieselbe Pflanze, zwei völlig unterschiedliche Spirituosen: Warum Mezcal raucht und Tequila nicht.

Agaven für Tequila und Mezcal: Blue Weber, Espadín & Co. im Überblick
Eine einzige Pflichtsorte für Tequila, mehr als dreißig zugelassene Arten für Mezcal – und mittendrin Wildagaven, die bis zu 35 Jahre zum Reifen brauchen.