Algonquin – Rye mit Ananas und trockenem Wermut
Die früheste bekannte Erwähnung stammt aus Gustav Selmer Fougners Buch „Along the Wine Trail" von 1935, wo der Drink als „New Algonquin" auftaucht. Der Name wird meist mit dem Algonquin Hotel in New York und seinem literarischen Round Table in Verbindung gebracht; belegt ist dieser Zusammenhang allerdings nicht.
Geschmacklich ist der Algonquin ein Gegenentwurf zum Manhattan: Statt süßem Wermut kommt trockener zum Einsatz, dazu Ananassaft, der Fruchtigkeit und eine leichte Textur beisteuert. Der Rye sorgt für Würze und verhindert, dass der Drink zu tropisch wirkt.
Zutaten
- Rye Whiskey (60 ml): Bulleit Rye Whiskey oder Woodford Reserve Rye Whiskey
- 30 ml trockener Wermut (z. B. Noilly Prat)
- 30 ml Ananassaft
- 1 Barlöffel (ca. 5 ml) Zuckersirup (optional, je nach Süße des Safts)
- Garnitur: Ananasstück und Cocktailkirsche
Zubereitung
- Alle Zutaten mit reichlich Eis nur etwa 10 Sekunden shaken, damit der Saft Textur behält, aber nicht verwässert.
- In eine vorgekühlte Cocktailschale abseihen.
- Mit Ananasstück und Cocktailkirsche garnieren.
Fazit
Der Bulleit Rye ist würzig und trocken und hält dem Ananassaft gut stand; der Woodford Reserve Rye ist etwas weicher und fruchtiger und passt zur Frucht des Drinks. Die Quellen gehen bei Proportion, Wermut und Methode auseinander, manche rühren den Drink, andere shaken ihn. Frisch gepresster oder gut gekühlter, ungesüßter Saft macht den Unterschied, und der Zuckersirup sollte nur dann ins Glas, wenn der Drink zu trocken wirkt.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Coupe-/Cocktailschalen
Rührglas mit Barlöffel
Jigger / Messbecher
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