Tom Collins – der Longdrink-Klassiker
Der Tom Collins geht auf das ältere John-Collins-Rezept aus dem frühen 19. Jahrhundert zurück, wurde aber erst durch den „Great Tom Collins Hoax" von 1874 in New York richtig bekannt – ein Scherz, bei dem Leute reihenweise gefragt wurden, ob sie schon von einem gewissen „Tom Collins" gehört hätten, der angeblich schlecht über sie geredet habe. Ursprünglich mit Old Tom Gin zubereitet, hat sich heute die trockenere London-Dry-Variante durchgesetzt.
Als klassischer Sour-Longdrink mit Soda ist der Tom Collins vor allem im Sommer ein zuverlässiger, unkomplizierter Erfrischer.
Zutaten
- Gin (50 ml): Broker's London Dry Gin oder Greenall's Original London Dry Gin
- 25 ml frischer Zitronensaft
- 15 ml Zuckersirup
- Sodawasser zum Auffüllen
- Garnitur: Zitronenscheibe, Cocktailkirsche
Zubereitung
- Gin, Zitronensaft und Zuckersirup mit Eis kräftig schütteln.
- Abgeseiht über frisches Eis in ein Collins-Glas gießen.
- Mit Sodawasser auffüllen, kurz unterheben und garnieren.
Fazit
Ein unkomplizierter, klassischer London Dry wie der Broker's oder der Greenall's lässt der Zitrone und dem Soda den nötigen Raum – hier soll sich der Gin einfügen, nicht dominieren.
Geschmacksprofil
Passendes Equipment
Collins-Gläser
Boston Shaker Set
Jigger / Messbecher
Weitere Gin-Cocktails

Tuxedo
Komplexer und süßer als sein bekannterer Nachfolger Martini — Hauch von Absinth und Maraschino, elegant aus den 1880ern.

Vesper
Spirituosenbetonter Dreiklang aus Gin, Wodka und Lillet Blanc — James Bonds kompromissloser Cocktail aus „Casino Royale".

White Lady
Drei Zutaten, viel Balance: Gin, Orangenlikör und Zitrone im klaren Zusammenspiel — Sour-Klassiker der 1920er.

Alaska
Trocken und spirituosenbetont mit warmen Honig-Kräuternoten des gelben Chartreuse – schlanker als sein Cousin Last Word.

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