Scotch Whisky
Islay
Torfrauch, Meeresluft und Jod: die Insel mit dem markantesten Whisky-Stil Schottlands, von Ardbeg bis Laphroaig.
Die kleine Insel Islay an der schottischen Westküste ist neben Campbeltown eine der beiden geschützten „Localities“ und steht für den markantesten Whisky-Stil des Landes: getorft, maritim, oft medizinal-rauchig. Für Islay werden meist etwa zehn aktive Brennereien genannt, darunter Ardbeg, Laphroaig, Lagavulin und Bowmore. Dass die Gerste dort traditionell über Torf gedarrt wird, ist ein Erbe der Zeit, als Torf das einzige verfügbare Brennmaterial der Insel war.
In unserer Auswertung erreicht Islay beim Rauch im Schnitt 3,6 von 5 – deutlich vor allen anderen Regionen. Rauchig ist aber nicht jeder Islay: Bruichladdich füllt mit dem Classic Laddie einen komplett ungetorften Islay-Malt ab, und auch Bunnahabhain bietet ungetorfte Abfüllungen. Wie viel Rauch eine Flasche tatsächlich hat, erklärt der Beitrag zum Phenolwert in ppm.
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